Montag, 22.10.2018
Buchankündigung: Max Weber: Für ein Kinderlachen

Gästebuch

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Gerlinde Grün

am Sonntag, 30-04-17 00:56

Hallo zusammen,
woher weiß ich, ob meine Erinnerungen echt oder falsch sind ?
Ich hatte Flashbacks an meine Kindheit und einen Missbrauchsfall.
Ich hatte Albträume, die immer wiederkehrend waren.
Vorher hatte ich eine dissoziative Amnesie.
Erst im Zuge einer Therapie kamen die Erinnerungen.
Mir wurden keine Erinnerungen durch Suggestion eingebläut, die Erinnerungen kamen im Laufe der Therapie, bruchstückhaft, von selbst.
Ich habe vieles über echte und falsche Erinnerungen gelesen.
Ich will wissen, ob das wirklich passiert ist, oder nicht.
Die meisten Anzeichen sprechen dafür, dass es passiert ist, aber ich kann mir beim besten Willen so ewas nicht vorstellen.
Es ist mir zu absurd, aber andererseits waren die Albträume und Flashbacks ziemlich echt.
Wenn ich es wüsste, würde es wahrscheinlich eh nichts an meinem jetzigen Leben ändern. Aber der Gedanke lässt mich nicht in Ruhe.
Meine Therapie ist zu Ende, insgesamt gehts mir gut, die Albträume sind endlich weg.
Trotzdem stelle ich mir immernoch die Frage wie kann ich es herausfinden, ob mir das wirklich passiert ist oder nicht???

Kommentar:

Max: Hallo Gerlinde
Leider habe ich keine Ahnung von den Mechanismen, die hinter falschen Erinnerungen stecken. Daher weiß ich dir nichts zu raten außer die entsprechenden Ärzte bzw Therapeuten weiterhin mit Fragen dazu zu löschern bis du eine Antwort erhälst. Aus eigener Erfahrung weiß ich nur, dass Träume auch neue Erinnerungen formen können, die dann nur schwer von real Geschehenem zu unterscheiden sind, oder wirkliche Situationen "karikieren" also noch grotesker werden lassen können, als sie tatsächlich waren. Wie man herausbekommt, was genau der Fall ist... keine Ahnung. :(
Vielleicht weiß ja jemand der andere Gästebuchleser etwas hilfreiches dazu zu sagen. Ich wünsche dir auf jeden fall Erfolg dabei, dies herauszubekommen.

 

Klara L

am Samstag, 22-04-17 19:20

Hallo zusammen!
Darf ich mal vorsichtig nachfragen, ob es auch pädophile Frauen gibt, welche die Seite besuchen.
Und wie habt ihr (richtet sich auch an Männer) es geschafft, eure Pädophilie halbwegs anzunehmen und ein gutes Leben zu führen.?
Kennt jemand vernünftige Anlaufstellen in Österreich?

Danke für eure Antworten.
LG, Klara

Kommentar:

Max: Hallo Klara. Ja uns haben durchaus schion Frauen angeschrieben, die sich selbst als pädophil beschrieben haben. Weiter stehe ich über das englischsprachige Forum Virtuous Pedophiles mit mehreren in Kontakt. Es GIBT sie also auf jeden Fall.
Zu deiner zweiten Frage kannst du manches hier auf der Webseite nachlesen. Es empfiehlt sich aber besonders dazu auch ein Blick in unser gerade neu eröffnetes Forum, da du so am direktesten auch nachfragen kannst.
In Österreich ist uns bisher nur diese hier bekannt: http://www.ftzw.at/. Wie der Name schon sagt handelt es sich dabei um eine Einrichtung, die der Forensik nahesteht. Mehr als diesen Link kennen wir leider bisher nicht von dieser Anlaufstelle. Auch hierzu kann ein Besuch im Forum womöglich hilfreich sein, vielleicht kennt jemand anders weitere Anlaufstellen. Siehe das Menü links und die grünen Forums-Buttons auf den meistaufgerufenen Seiten von SuH.

 

Caspar Ibichei

am Samstag, 22-04-17 12:23

caspar-ibichei@gmx.de

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt
(des Forums)
Ich wünsche den glücklichen Eltern, das es sich gut entwickelt
und prachtvoll gedeiht.

Kommentar:

Max: ^_^

 

Daniel F

am Mittwoch, 19-04-17 15:53

@Max
Da steht trotzdem nicht, wie man ihn bekomt, wenn man nicht gerade Zeit hat, 500km nach Berlin zu fahren. Und eine Anfrage habe ich längst gestellt, nur noch nicht beantwortet bekommen. Daher dachte ich, ich frage zwischenzeitlich einfach mal hier, ob jemand weiß, ob man den auch irgendwo so bekommt.
War doch nicht falsch, angesichts der mangelhaften Informationslage, oder? ;)

 

Arno Nym
aus Berlin

am Dienstag, 18-04-17 17:53

@Max

Film geht aber leider nur 30 Minuten oder?

Kommentar:

Max: Ja. Siehe die Angaben auf der Film-Website

 

Daniel F

am Dienstag, 18-04-17 16:41

"Hat einer Interesse an diesem Film ?"

*Fingerhochzeig*
Wie kommt man an den? Habe bisher keine Info dazu gefunden?

Kommentar:

Max: Wer googlen kann ist klar im Vorteil. ;) Auf kein-taeter-werden.de steht in den aktuellen Meldungen einiges dazu und auf der Webseite des Films http://stigma-der-film.de/. Außerdem kann sicher bei den Machern des Films, Jens Wagner und Peter Jeschke, nachgefragt werden.

 

Arno Nym
aus Berlin

am Montag, 17-04-17 23:27

Gibt jetzt einen Kurzfilm namens "Stigma", wo ein Arzt ein Interview mit eine pädophil veranlagten Mann führt. Dieser Film beeinhalter Originaldialoge, die ein Arzt in der Charite geführt hat. Dieser wird in Berlin mehrmals gezeigt.

Hat einer Interesse an diesem Film ?
Eure Meinung würde mich interessieren.

LG Arno

Kommentar:

Max: Hab ihn vor wenigen Wochen mit NewMan zusammen schon gesehen. Sehr gut gelungen und bewegend. Hat beim Publikum einiges an Betroffenheit ausgelöst und danach wurden auch viele sehr wichtige Fragen gestellt, die zeigten, dass das Publikum die Problematik auch erfasst hatte und sich Gedanken machte. In meinen Augen ein geeignetes Mittel zur Humanisierung und Entstigmatisierung pädophiler Menschen.

 

Fetzer

am Montag, 17-04-17 18:13

Hallo, wenn ich Denke und das dann äußeren will, entspricht das folgendem:
War kindliche Sehnsucht, jemals so bedeutend wie in gegenwärtiger Zeit! Ein Blick zurück, weit zurück, auf diese herrschende Ansicht, trägt vollkommende gegensätzliche Anschauungen zu Tage.
Etwa, Kinder seien die günstigste Ausbeute des Selbstüberlebenstrieb
oder
Kinder sind komfortable Massen, ideologischer Gruppenhaltungen und als Machtsymbolik aller bestens missbrauchbar
Bei diesen hochrangigen Gesellschaftsansichten veröden selbstverständlich jegliche Kindheitsgefühle in allen Fragwürdigungen des Seins Kind.
Die rundum Fragestellung „Sexualität“ wird mit dem Terminus „Kind“ nach wie vor platt getrampelt. Vor allen durch das schon Jahrhundert altem und gruppenorientierten Kulturphänomen
„Neuer Medien“.
Konsumgerechte Kindshaltung etc.
Insgesamt finde ich die verlaufenden Äußerungsprozesse hier, über das Kindliche interessant aber dennoch eher viel zu prägend als das es einem Kind, in unserer gegenwärtigen Situation damit, genügend nützlich erscheinen mag.

Gruß
Fetzer

Kommentar:

Max: Wie eine Gesellschaft Kinder sieht sagt viel über diese Gesellschaft aus, finde ich. Wenn ich mir anschaue wie die Werbung mit Kindern umgeht (also zB mal im TV eine Werbepause im Kinderprogramm erwische) kriege ich jedenfalls das Kotzen...

 

Caspar Ibichei

am Sonntag, 16-04-17 14:23

caspar-ibichei@gmx.de

@ Rainer Winterling

"Nicht das Sexuelle soll je eine Basis sein sondern echte Zuneigung."
Diese Worte, diese Einstellung, beziehen sich auf alle Kontakte mit seinen Mitmenschen.
"...das Schlimmste für einen Menschen ist ohne Zärtlichkeit und ohne Geborgenheit zu leben"
Und auch hier hast du meine volle Zustimmung.

Caspar Ibichei

 

Rainer Winterling
aus Mannheim

am Freitag, 14-04-17 00:39

Liebe Ersteller dieser Seite,
ich find den Ehrenkodex okay.
Ich selbst bin 48 und weiss seit meinem 18.Lebensjahr das ich Jungs sehr mag.Ich habe nie einen Jungen belästigt und ich bin zufrieden mit einem Lächeln,wenn ein Junge mit mir Fussball spielt und mit Umarmen und Kuscheln.
Ich respektiere die Gefühle der Jungs.
Ich habe auch Träume und Sehnsüchte in mir...am allerliebsten wäre mir ich könnte wieder 12/13 sein und einen Freund in dem Alter haben.
Meine Sexualität ist nicht erwachsen;sondern auf ner ziemlich kindlichen/jugendlichen Stufe.
Ich lebe asexuell.
Ohne Sexuaität zu leben ist nicht das Schlimmste das Schlimmste für einen Menschen ist ohne Zärtlichkeit und ohne Geborgenheit zu leben.
Mir ist es sehr wichtig das die Jungs glücklich sind.Ich hasse Menschen die Jungs zu etwas zwingen und sie sexuell ausbeuten.
Man darf jedoch nicht alle die pädo oder hebephil sind in einen Topf werfen.
Ich denke das jemand zu einem Jungen der mit 14 reif ist schon eine einvernehmliche Freundschaft haben kann.
Nicht das Sexuelle soll je eine Basis sein sondern echte Zuneigung.
Ich wünsche allen viel Kraft und Selbstachtung und inneren Frieden
Herzlichst
Rainer

Kommentar:

Max: Danke Rainer für deine Glückwünsche!
Ich glaube die Sehnsucht wieder Kind zu sein teilen viele Menschen in der einen oder anderen Form. Was den 14-jährigen Jungen angeht denke ich hängt das sehr von dem Jungen ab (wie du sagtest von geistiger und körperlicher Reife des Einzelnen) und die deutschen Gesetze lassen ab 14 bedingt sexuelle Kontakte durch Erwachsene straffrei.

 

Lennart Gusni

am Freitag, 07-04-17 18:31

lennart.gusni@hotmail.com

Hallo!

Ein etwas verspäteter Kommentar @ Daniel F. am 21.03.2017

Ich fand für mich sehr hilfreich,
was Daniel F. am 21.03. zu Tim geschrieben hat,
der argumentiert hatte, dass es doch trotzdem eventuell,
unter ganz speziellen Umständen, einvernehmliche sexuell orientierte Interaktionen zwischen Kindern und Erwachsenen möglicherweise geben KÖNNTE - also Interaktionen, die dem Erwachsenen auf jeden Fall nützen und für das Kind sehr wahrscheinlich zumindest „nicht schädlich“ sind. So habe ich es jedenfalls verstanden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass alle Versuche, die in diese Richtung herumdrucksen, letztendlich immer auf eine Manipulation am Kind hinauslaufen - und wenn sie auch noch so raffiniert ausgeklügelt sein mögen. Bei mir zumindest würde ich die Einschätzung, es sei für das Kind nicht schädlich, eindeutig unter dem Punkt Wahrnehmungsverzerrung einordnen.

Für mein Denken habe ich jedenfalls beschlossen, mich nicht in derartige Utopien zu versteigen. Einfacher Grund: Es ist zu gefährlich… Das Kind bleibt auf der Strecke, während ich nur um eine Erfahrung reicher wäre. Und das kann es nicht sein.

 

Mano

am Donnerstag, 06-04-17 01:54

Mano@topmail-files.de

@Daniel

Meine Kinder haben mich nicht nur in die Kinderwelt mitgenommen, sie haben mich in ihre Welt abtauchen lassen, wie es andere Kinder auch können. Und das Schöne an Kindern ist, wenn man in ihrer Welt angekommen ist, so ist es ihnen egal wer man ist, wie alt oder wie gross man ist. Alles was sie dann geniessen ist die 100%tige Zeit die man ihnen schenkt.


@Max

„Es gibt so viele Pädophile da draussen…“
Die hat es überall nicht nur Draussen, meine Kinder hatten sogar einen in der Wohnung. :-)

 

Daniel F

am Dienstag, 04-04-17 19:47

@Max
@Mano

Dann habt ihr beiden das Privileg gehabt, Kinder in eurem Umfeld zu haben, die euch etwas in die Welt der Kinder mitgenommen haben. Bei mir bleibt es dank fehlender Familie und fehlender Möglichkeit, eigene Kinder zu bekommen, aber bloß beim Wunsch.

Kommentar:

Max: Bei mir hat sich das erst in den letzten zwei Jahren ergeben, dass ich regelmäßig Kontakt zu Kindern hab. Mal selbst Kinder haben... na ich weiß nicht ob ich Kinder in diese Welt setzen will. Gibt so viele Pädophile da draußen... ;)

 

Max Weber

am Dienstag, 04-04-17 09:30

http://shadowsproject.net

Die Sehnsucht nochmals Kind sein zu können kenne ich auch. Bei mir hat sie viel damit zu tun, dass ich als Kind ein totaler, teils zu anderen echt doofer Einzelgänger war. Ich würde daher gern mit meinem heutigen Wissen und meinem heutigen sozialen Fertigkeiten nochmal Kind sein. Mit Kindern zutun zu haben lindert diesen unerfüllbaren Wunsch etwas und gibt mir viel von dem, was ich da ersehne. Gleichzeitig finde ich gut, als Erwachsener anderen Kinder nicht ausgeliefert zu sein, wie ich das in meiner Kindheit empfand, sodass ich entscheiden kann, wie tief ich in die Kinderwelt eintauche. Nur ganz dort ankommen, das geht einfach nicht. Schon aus dem einfachen Grund, dass ich zu groß und zu schwer bin um viele Sachen mitzumachen, um in die Höhle aus Decken zu passen, um auf diesen Ast zu klettern etc. Ich überlege manchmal, ob das für mich einfacher wäre, wenn ich stark kleinwüchsig wär. Aber das bringt ja wiederum seine eigenen neuen Probleme mit sich...

 

Mano

am Montag, 03-04-17 21:08

Mano@topmail-files.de

@Daniel

Ich glaube, dass dieser Wunsch, wenn man ihn hat, für immer bestehen bleibt.
Dann kennst du ja auch die Gedanken, wenn ich nochmals ein Kind wäre, dann würde ich…
Ich habe Kinder (2 Mädchen und 1 Junge), die sind aber schon fast erwachsen. Mit ihnen zusammen konnte ich wieder ein Stück weit Kind sein beim Spielen und herumtoben. Doch diese Sehnsucht blieb bestehen, sie wurde als meine Kinder noch klein waren bloss eingedämmt.
Aber sie haben mir auch gezeigt, dass ich im Innersten doch auch teilweise ein Kind geblieben bin, was ich auch geniessen kann.
Viele sagen ein kindischer Erwachsener und ich sage ein erwachsenes Kind.

 

Arno Nym

am Montag, 03-04-17 20:49

@ Max OK sorry, das wäre sinnvoll mit der EMail Adresse

Ich habe es noch nicht geschafft mir eine für diese Seite zuzulegen :(

 

Daniel F.

am Montag, 03-04-17 13:38

Danke, Max, für deine Antwort.

@Mano
"Ich habe stets den Wunsch in die Kindheit zurück zu kehren."

Das ging und geht mir exakt genauso.
Bei mir fing das mit 12 / 13 an, dass ich den jahrelang fortlaufenden Wunsch verspürte, nochmal Kind sein zu wollen.
Den Höhepunkt hatte er mit 15 / 16, als ich mehrere Monate morgens aufwachte und apathisch im Bett lag, weil ich Flashbacks an meine Kindheit hatte. Ich war in dieser Zeit teilweise so apathisch, dass ich den ganzen Tag im Bett lag.
Vermutlich liegt darin der eigentliche Wunsch, meine Kindheit nochmal durchleben zu können, ohne bestimmte traumatische Erlebnisse erleben zu müssen. Quasi ein Reset. Das Ganze wurde mir erst vor einiger Zeit klar.

Mittlerweile ist diese Sehnsucht, selbst wieder Kind sein zu wollen, umgesprungen in die tiefe Sehnsucht, eigene Kinder zu haben. Beide Wünsche sind aber natürlich nicht erfüllbar, weil ich nicht nur das Schicksal habe, pädophil zu sein, sondern zusätzlich auch noch ausschließlich pädophil (kernpäophil) bin.

 

Mano

am Sonntag, 02-04-17 23:56

Mano@topmail-files.de

@ Missbraucht

Habe ich durch meinen Missbrauch die Vorliebe zu Mädchen bekommen?

Diese Frage stelle ich mir heute noch oft, doch eine Antwort darauf gibt es wirklich nicht. Wie Caspar geschrieben hat, wir beide haben auch nach der Antwort gesucht, doch die Frage blieb unbeantwortet.
Auch mein letzter Therapeut hat sich dieser Frage angenommen, wohl auch keine Antwort gefunden, doch für mich eine sehr interessante Theorie. Ich habe stets den Wunsch in die Kindheit zurück zu kehren.
Er hat mit mir einen Test durchgeführt und hat meinem Gefühlsleben „auf den Zahn gefühlt“.
Um es kurz zu fassen, es ist eine Tatsache, dass jedes Kind eine Sexualität hat und er war der Ansicht, dass ein Kind seine Sexualität mit anderen Kindern bei den Doktorspielen auslebt. Dies werde vom Kind als eine sehr schöne Sexualität erlebt, aber mein erstes sexuelles Erlebnis war mein Missbrauch und der war alles andere als schön. So sehe er schon auch einen Zusammenhang zwischen der Pädophilie und dem Missbrauch, weil der Anblick von einem nackten Mädchen mich durchaus gedanklich und emotional wieder in die Zeit zurückversetzen kann, wo die erlebte Sexualität wirklich schön war, nämlich die Doktorspiele wo die Sexualität begann.
Auch seine Ausführung ist keine Antwort auf meine Frage, aber immerhin eine Theorie, die ich bisher noch nie gehört habe. Darüber kann man sich natürlich auch streiten, ich persönlich finde diese Theorie könnte schon auch ein Stück Wahrheit haben.

Und dass dir deine eigene Erfahrung hilft nicht übergriffig zu werden kann ich zu 100% nachvollziehen, bei mir ist es genau gleich, nur ist in so vielen Köpfen immer noch verankert, dass jedes Opfer auch ein Täter wird, dass man es uns nicht glaubt.
:-(

 

Fetzer

am Sonntag, 02-04-17 23:41

Hallo,
meine Erfahrungseinsammlungen über GLF, PGB, AGPD (AHS)
Das GLF steht als so genanntes Mutterforum abseits vom Jungsforum aber verbindlich mit dem Girlloverforum, dem Forum Pädophiler Gemeinschaftsbund und dem nicht mehr online Forum Childloverforum, moderativ und teils Administrativ im gleichen Zusammenhang. In all den Foren wirbt ein Admin des GLF mit der scheinbaren Selbsthilfe vom AGPD.
Der Ursprung des GLF hat nur wenig mit dem GLF zu tun, das seit ca. 10 Jahren wieder online gegangen ist. Der Ururspung war wohl das Forum Baumstark aus den Ende 90ziger Jahren.
Vor gut 10 Jahren befanden (wir) Pädophilen (uns) in der größten medialen Hetzjagd, die es jemals im Medienzeitalter gegeben hat. Ausschlaggebend war ein Journalist welcher eng mit dem BKA kooperierte. Die gezielte Medienwelle strikt gegen Pädophilie fing aber im Prinzip schon Jahre vorher an zu laufen. Vielleicht oder gewiss als medial willkommender Nachzügler des Odenwaldspektakels.
Die AGPD verkörpert mit ihrer Webseite zwar für Pädophilie eine unterstützende Gemeinschaft aber dem ist nicht so. Jedenfalls als ich noch, während dieser turbulenten Zeit der großen medialen Hetze, dort nach mehrfachen vergeblichen Anfragen dann 1 Jahr später doch aufgenommen wurde.
Bei den gesamten Treffen mit AGPD stellte sich für mich schlussendlich heraus, das Seitens den ins gesamten Teilnehmenden keinerlei Interessen bestand, sich über diese Thematik konstruktiv zu unterhalten. Vielmehr schien es denen kurz vor Ende der meisten Treffen wichtig zu sein, einen Spielplatz auf zu suchen.
Diese drei heteropädophilen Foren beherbergten in moderater wie administrativer Stellung auch einen ehemaligen V-Mann vom Verfassungsschutz. Ob dieser zu der Zeit noch als V-Mann agierte kann ich nicht nachvollziehen. Jedenfalls war diese Person beim AHS Treff 2013, in Hamburg auch anwesend und ebenso beim Medienspektakel in Aschersleben 2014.
Insgesamt sind das hälftige Turbulenzen für Pädophile, die sich eher konstruktive Orientieren.
Ich würde aber gerne noch einiges mehr Aufklären. 2006 und 2016 lieg bei mir noch was im Argen.
Gruß
Fetzer

 

Marco

am Sonntag, 02-04-17 23:36

Wenn ich mich in die aktuelle Diskussion kurz einschalten darf: Ich habe mir den Beitrag von Hannah (03.03.17) noch einmal angesehen, in dem sie nach einem Verein fragte, der pädophile Menschen unterstützt - und den man man ebenfalls mit einer Spende finanziell unterstützen könnte.

Hannah, wenn du einen Verein oder eine Institution unterstützen möchtest, der seriöse Hilfe für pädophil empfindende Menschen anbeitet, dann würde ich eine eventuelle Spende noch am ehesten an das Projekt "Kein Täter werden" richten. Ich war dort selbst nie in Behandlung und bin auch nicht mit allen Aussagen einverstanden, die von dort kommen, aber das Projekt "Kein Täter" werden ist bis heute die einzige Institution (abgesehen von "Schicksal und Herausforderung"), der ich guten Gewissens bescheinigen würde, dass sie auf dem Boden des Kinderschutzes steht.

Was Selbsthilfe-Vereine wie die AGPD angeht, so kann ich nur dringend davon abraten, sich mit den falschen Leuten zu verbrüdern und sich von deren Rhetorik blenden zu lassen. Ich weiß noch sehr genau, wofür ich diese Website einst gegründet habe - und vor allem auch, von welchen Strömungen ich mich immer abgegrenzt habe, auch wenn mir das so manche Anfeindung eingebracht hat.

Im Notfall würde ich mein Geld, bevor ich es der AGPD oder ähnlichen "Brüderschaften" hinterherwerfe, lieber im Klo runterspülen, das wäre immer noch das kleinere Übel. Das sind jetzt drastische und vielleicht auch polemische Worte, aber die sind manchmal notwednig, um zum richtigen Zeitpunkt wachzurütteln.

Kommentar:

Max: Hallo Marco, danke für deinen Hinweis. Was hälst du davon im Forum demnächst über deine Erfahrungen mit einzelnen Plattformen zu schreiben? Das wäre heutigen NutzerInnen sicherlich hilfreich.

 

Arno Nym
aus Berlin

am Sonntag, 02-04-17 22:12

Hallo :)

Kennt und hatt irgendeiner von euch den Film "Der stille Herr Genardy" auf DVD oder kommt einer da ran ??
Dies ist eine Verfilmung eines Buches von Petra Hammesfahr, welches ich mir gekauft habe.

Leider gibt es diesen Film nur in der "Iris Berben Collektion" und die kostet im Moment nur neu 120 Euro und nicht gebraucht.
Ich möchte diesen Film sehr gerne sehen, bevor ich das Buch lese, auch da ich ihn früher als Jugendlicher/Kind sah und mir eine Szene noch gut in Erinnerung blieb, dieses war 1996..

Es geht dort um einen ruhigen Nachbarn, der in die Wohnung einer Mutter(Iris Berben) und ihrer kleinen Tochter einzieht und der pädophil veranlagt ist.

Ich habe mehrmals bei der Firma, welche die DVD Rechte haben(Constantin Film) nachgefragt, ob man mir nicht den Film im Zuge von Recherchen zum Thema "Kindesmissbrauch" zur Verfügung stellt bzw einzelnd verschickt. Zuerst kam ein hocherfreutes "klar wir kriegen das hin", aber nachdem die Mitarbeiterin gefragt hatte, könne sie nichts machen, da die Box erst bestellt werden müsse und sie nur die Rechte der GESAMTEN BOX hätten, nicht des einzelnen Films ... Logik ??

Ich hatte dann noch 3x geschrieben, wo keine Antwort kam, auch dass ich es sehr unhöflich finde, nicht zu antworten, auch wenn für sie das Thema erledigt sei...
So ein grosse Firma und halten es nicht für nötig, zu antworten..... zumal der Film eh nicht ein Kassenschlager ist im Verkauf.

Den Film bzw die Box gibt es auch nicht gebraucht, weder bei Ebay noch andere internetanbieter.
ich habe keine Lust 120 Euro bei amazon für eine Box auszugeben, wo ich nur 1 Film sehen will.

Kennt und hatt einer von euch diesen Film ??


Das Buch soll sehr gut sein und einen guten Einblick in das "Täterdenken" geben.

Ausserde empfehle ich noch das Buch: "......der ganz alltägliche Missbrauch von Mathias Wais/Ingrid Galle",

wo auch Täterdenken beschrieben wird und ihre Methoden..

LG Arno

Kommentar:

Max: Ich bin ehrlich gesagt gerade unsicher, wie sinnvoll deine Anfrage hier im GB ist, da es zB keine Möglichkeit gibt dich zu kontaktieren und da wir auch keine Tauschbörse sind.

 

Daniel F

am Sonntag, 02-04-17 19:48

Hallo,

ich möchte sehr ungern danach googlen, daher frage ich mal: Was genau ist dieses AGPD? Also unabhängig von ihren unklaren Zielen. Ein Zusammenschluss von Pädophilen?

Grüße

Kommentar:

Max: Hinter AGPD verbirgt sich die Arbeitsgemeinschaft Pädophilie Düsseldorf und ihre völlig legale Seite ist unter http://www.agpd.net/ zu finden. Wie gesagt, uns ist bisher nicht ganz klar, was die Ziele dieser Arbeitsgemeinschaft eigentlich sind vor allem da ihre Webseite scheinbar lange nicht wirklich gepflegt wurde.

 

Numilajinu

am Sonntag, 02-04-17 17:55

Hallo Max!

Hanna hatte nach einem Verein gefragt, dem man einen Teil des Erlöses ihres Buches spenden könnte. Du hattest darauf die AGPD ins Spiel gebracht. Ich habe dann mal auf deren Internetseite geschaut, weil ich diesen Verein bisher nicht kannte.
Dort spricht sich die AGPD eindeutig dafür aus, alle Gesetze einzuhalten. Allerdings ist mir aufgefallen, dass dort das Jungsforum und das Girl Lover Forum verlinkt sind. SuH ist dagegen nicht verlinkt. Ich finde, das deutet darauf hin, dass die AGPD eigentlich mit den Menschen sympathisiert, die für eine Legalisierung sexueller Kontakte mit Kindern sind. Demnach würde ich die AGPD nicht empfehlen.

Kommentar:

Max: Puh, gaaanz schwieriges Thema. Ich versuche das mal ehrlich aber immer noch diplomatisch zu beantworten. Kurze Antwort: Der Webseite nach mag ich die AGPD ebenso wenig, aber im Grunde weiß ich fast nichts über sie.

Lange Antwort: Ich selbst habe mich nur sehr wenig mit anderen Plattformen wie dem GLF oder der AGPD, JuFo, ITParcados etc. beschäftigt. NewMan schon etwas mehr. Warum habe ich mich in den über 8 Jahren(!), die ich online aktiv bin, nicht sonderlich darin vertieft? Einfach weil ich schon nach kurzem Einlesen auf jeder(!) dieser Seiten auf viel Unsinn gestoßen bin: teils auf Rechtfertigungen für Missbrauch, teils auf ziemliche Feindseligkeit untereinander oder Andersdenkenden gegenüber, teils auf pseudowissenschaftliches sinnloses Gebrabbel. Wenn ich auf sowas stoße sage ich mir recht bald, dass meine Zeit und Kraft anderswo besser investiert sind und so blieb es bei dem recht negativen Bild dieser Plattformen. Ähnlich war es bei NewMan, der sich wie gesagt stärker als ich online durchgelesen hat.

Nun sind einige dieser Plattformen, darunter ITParcados, mit ganz ähnlichen Zielen wie SuH gestartet. Trotzdem habe ich auch auf dieser Webseite solch hahnebüchenen Unsinn gelesen, als ich mich über sie informiert habe, dass ich sie für mich innerlich abgehakt habe. Mit den Organisationen und Organisatoren hinter diesen Webseiten aber hatte ich nie Kontakt. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben mir dann gezeigt, dass auch ein Ansatz, der teils ganz schön feindselige Kollegen toleriert wie das GLF (wo mir persönlich schon mit Gewalt gedroht wurde) Einzelnen durchaus hilfreich gewesen ist, einen produktiven Umgang mit pädophilen Empfindungen zu finden. Das relativiert meine Sicht etwas.

Wie es um die AGPD als Organisation steht weiß ich nicht. Ich finde sehr traurig, dass ihre Webseite sehr veraltet ist und dadurch wohl kein aktuelles Bild von den Zielen und Gedanken der Betreiber mehr bietet. Daher habe ich nur, was online steht, und da greift eben das, was du anführst: "Zeig mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist". Danach zu urteilen wär die AGPD niemand, mit dem ich gern zusammenarbeiten würde. Ebenso fast alle anderen mir bekannten Plattformen. NewMans Besuch bei der AGPD-Tagung in Düsseldorf im letzten Jahr hat nicht für mehr Klarheit gesorgt, zeigte aber, dass es sehr sinnvoll wäre, wenn wir uns mit den Menschen hinter der Webseite unterhalten und unseren ersten Eindruck evtl. korrigieren. Ich hoffe, dass in Zukunft ein besseres Kennenlernen möglich wird und wir all diese Grenzen, die im Prinzip ja auf Vorurteilen basieren (sowohl auf unserer, wie auch auf Seiten unserer teils offenen Gegner), aufbrechen und überprüfen und die Verhältnisse neu sortieren können. Womöglich kommt dabei nur wieder das gleiche raus wie bisher, womöglich werden aber auch Schnittmengen sichtbar, wo eine Zusammenarbeit möglich und sinnvoll ist. Insbesondere durch das Forum, wodurch ja sicherlich mehr Gedanken, Erfahrungen und Ideen denn je in unsere Arbeit einfließen werden.

 

Fetzer

am Samstag, 01-04-17 20:45

@Numilajinu
Deine Aussage, das Psychologen, aus deiner Sicht Therapeuten, allgemein keine sensible Rezeptionen bei der Anamnese im Kontext von Pädophilie vertreten würden, sehe ich meinerseits retrospektiv nicht so abwendend betrachtend.
Wahrscheinlich kommt das daher, dass Pädophilie zwar als psychische Krankheit eingeordnet ist, es aber seit Jahrzehnten, wegen größter Verschwiegenheit damit, im soziologischen Gesundheitswesen vollkommend unberücksichtigt nebenher schwimmt.
Heute hätte ich –wenn ich wollte– Geld zur Verfügung, um den damals geforderten Honoraren (Brückengelder) aller aufgesuchten Therapeuten, sofern ich dann von meiner Neigung anfing, gerecht zu werden.
Ich hatte rückblickend eine Vielzahl u.a. an Psychologen mit meinen Kerngedanken und den daraus resultierenden Umständen involviert. Der scheiternde Knackpunt war jedoch immer von anno 1983 bis um den Jahrtausendwechsel, die leidige Ankündigungen, dass es für dieses Thema kein finanziellen Träger gibt und somit dieses Thema nur Untergeordnet, beispielsweise in Drogensucht Randläufig mit verarbeitet werden kann.
Pädophilie als solches, scheint sich noch nicht vom intellektuellen akademischen Grad entfesselt zu haben. Was wiederum solchen Ansichten einher ziehen lässt, dass behandelnde Psychologen mit dem Thema allgemein betrachtend nicht umgehen könnten.

 

Numilajinu

am Samstag, 01-04-17 15:49

Hallo Timo1983!

Du hast gefragt, ob wir es sinnvoll fänden, wenn du deiner Therapeutin von deinen Missbrauchsträumen erzählst. Ich habe leider erst heute deinen Beitrag gelesen. Somit weiß ich nicht, ob du es schon getan hast. Ich möchte dir aber trotzdem noch antworten.

Grundsätzlich ist es natürlich gut, wenn deine Therapeutin so viel wie möglich über dich weiß. Die meisten Menschen (auch Therapeuten) sind jedoch nicht für das Thema Pädophilie sensibilisiert. Man weiß nie, wie ein Mensch reagiert und welche negativen Konsequenzen es haben kann, wenn man jemanden einweiht. Ich würde dir deshalb raten, erstmal mit dem Präventionsprojekt Dunkelfeld (PPD, "Kein Täter werden") zu sprechen. Das ist nämlich genau für solche Menschen wie dich gedacht: Menschen, die Angst haben, ein Täter werden zu können. Die dortigen Mitarbeiter können dir helfen, mit deinen Träumen umzugehen. Dann kannst du auch besser entscheiden, ob du deine Therapeutin einweihen solltest. Wenn ich dich richtig verstanden habe, lebst du in einer therapeutischen Einrichtung. Da kann es natürlich schwierig sein, das zu verheimlichen - besonders, wenn der Weg zum nächsten PPD-Standort weit ist. Aber dort anrufen kann auf keinen Fall schaden.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

Viele Grüße von Numilajinu

 
 
aktualisiert: 24.05.2018